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    Becker, N., D. Petric, M. Zgomba, C. Boase, M. B. Madon, C. Dahl & A. Kaiser (2020): Mosquitoes. Identifica­tion, Ecology and Control. Third edition

    128,39 

    Mosquitoes. Identifica­tion, Ecology and Control. Third edition

    Becker, N., D. Petric, M. Zgomba, C. Boase, M. B. Madon, C. Dahl & A. Kaiser (2020): Mosquitoes. Identifica­tion, Ecology and Control. Third edition. 580 Abb., 10 Tab., 2298 Lit., Sachverz., Taxaverz.- XXXI, 570 pp. (Springer) Cham, Switzerland. Geb.

    Schlagwörter: Culicidae, Diptera, Insecta, Schädling, Krankheitsüberträger, Europa, Welt, Morphologie, Taxono­mie, Bestimmung, Habitat, Lebenszyklus. Biologie, Ökologie, Verbreitung, Bekämpfung

    Die Weibchen vieler Culicidae-Arten übertragen durch den Stich beim Blutsaugen weit verbreitete Krankheiten, vor allem in den Tropen. Wegen der medizinischen Bedeutung werden die Culicidae wie keine andere Diptera-Familie seit der Kolonialzeit bis heute gründlich und weltweit untersucht; entsprechend umfangreich ist die einschlä­gige Literatur. Das vorliegende Werk gibt den aktuellen Forschungsstand wieder zu Taxonomie und Biologie der Cu­licidae und zur seuchenhygienischen Situation sowie den Möglichkeiten und Methoden der Kontrolle der lästigen und schädlichen Arten.

    Der Hauptteil des Buches umfasst Morphologie, Bestimmung und Biologie der Culicidae in Europa. Behandelt werden die aktuell 100 in Europa nachgewiesenen Arten (davon rund 50 Arten in Deutschland). Bestimmungsschlüs­sel für Weibchen, Männchen und Larven führen zu den Gattungen und Arten. Die Angaben in den Schlüsseln werden durch Strichzeichnungen gestützt, Pfeile weisen auf die bestimmungsrelevanten Merkmale. Die ausführlichen Artbe­schreibungen umfassen Morphologie (Weibchen, Männchen, Larve), Biologie (Habitat, Lebenszyklus), Verbreitung und, soweit zutreffend, die medizinische Bedeutung. Ergänzend wurden als Krankheitsüberträger bekannte Arten aus den übrigen Kontinenten aufgenommen. Die der Bearbeitung zu Grunde gelegte Systematik ist aus praktischen Grün­den eher traditionell ausgerichtet. Der vorangestellte allgemeine Teil informiert über die Untersuchungsmethodik so­wie über den Körperbau der Imagines und Jugendstadien mit den bestimmungsrelevanten Merkmalen.

    Die auf den systematischen Teil folgenden Kapitel behandeln den Stand des Wissens zur biologischen Kontrolle der Culicidae einschließlich genetischer Eingriffe, zur Kontrolle der Larvalhabitate, zur Bekämpfung mit Pestiziden (die gesamtökologischen Risiken werden nur kurz gestreift) und zur praktischen Durchführung dieser Maßnahmen. Welt­weit von größter Bedeutung unter den von Culicidae übertragenen Krankheiten ist die Malaria neben einer Reihe von Virus-Krankheiten. Historisch war die Malaria auch in den Auen des Oberrheins zu Hause, mit der Rheinkorrektur im 19. Jahrhundert verschwand die Krankheit, nicht aber die übertragenden Mücken. Neuerdings sind in Mitteleuro­pa invasive Culicidae-Arten mit Vektor-Eigenschaften wie die asiatische Tigermücke Anlass für aktuelle Monitoring-Programme unter Einbezug der Öffentlichkeit. Neben der seuchenhygienischen Bedeutung sind die Schwärme ste­chender Mücken eine massive Belästigung, in Deutschland z.B. die Rheinschnaken oder die Stechmücken an Seeufern. Jede gezielte Kontrolle oder Bekämpfung setzt eine genaue taxonomische, ökologische und biologische Kenntnis der behandelten Arten voraus, die in dem vorliegenden Werk vermittelt wird.

    Die umfassende Bearbeitung der Diptera-Familie Culicidae und ihrer Bedeutung für den Menschen wendet sich an alle, die mit dem Management von Stechmückenplagen befasst sind. Für den Gewässerbiologen erweitert das Buch die Arbeitsfelder taxonomischer, faunistischer und ökologischer Untersuchungen. Von den rund 130 Diptera-Familien in Europa sind nur von 14 Familien mit (semi)aquatischen Jugendstadien die Larven einer grö­ßeren Zahl von Arten be­schrieben, sodass Bestimmungsschlüssel formuliert werden können. Hierzu gehören die Cu­licidae, bei denen fast alle Larven auf Artniveau bestimmbar sind; dem Gewässerbiologen stehen nun europaweit ak­tuelle Bestimmungsschlüssel zur Verfügung.

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