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    Glöer, P. (2019): The freshwater Gastropods of the West-Palaearctis. Volume 1.

    80,00 

    The freshwater Gastropods of the West-Palaearctis

    Glöer, P. (2019): The freshwater Gastropods of the West-Palaearctis. Volume 1. Fresh- and brackish waters ex­cept spring and subterranean snails. Identification key, anatomy, ecology, distribution. 425 Taf. mit über 1600 Einzelfotos, 352 Verbreitungskarten, 812 Lit., Taxaverz.- 399 pp., (Selbstverlag) Hetlingen. Geb. Euro 80,00

    Schlagwörter: Gastropoda, Mollusca, Europa, West-Paläarktis, Morphologie, Anatomie, Taxonomie, Nomenkla­tur, Bestimmung, Verbreitung, Biologie, Ökologie

    2002 erschien vom Autor in der „Tierwelt Deutschlands“ die Bearbeitung der Süßwassergastropoden Nord- und Mitteleuro­pas; das Buch ist inzwischen vergriffen. Die vorliegende Neuerscheinung ist eine Aktualisierung und eine geographische Erweiterung über West- und Mittekeuropa hinaus. Das Werk behandelt alle aktuell be­kannten Süßwasser-Gastropoda der westlichen Paläark­tis, insgesamt 347 Arten. Das bearbeitete Gebiet umfasst ganz Europa von Island und der Eis­meerküste des euro­päischen Russlands im Norden, den Azoren im Westen und dem Ural im Osten sowie im Süden die ge­samte Mediterraneis und der vordere Orient. Die Gliederung des Textes folgt den Gastropoda-Familien, vorangestellt ist ein Familienschlüssel. Weitere Schlüssel führen zu den Gattungen und den Arten; einige Spezialschlüssel sind geographisch orientiert. Artenreichen Gattungen sind Hin­weise zu Taxonomie, Verbreitung und Bestimmung vorangestellt. Die Artbe­schreibungen führen chronolo­gisch die wichtigen Synonyme auf, hilfreich auch für den Nichtspezialisten zur Ein­ordnung der Angaben in älte­rer Lite­ratur angesichts der sehr unruhigen Nomenklatur bei den Süßwasserschne­cken. Es folgen die Beschrei­bung der Morphologie und Anatomie; neben den klassi­schen conchyliologischen Merkmalen werden zunehmend auch ana­tomische Merkmale des Genitalapparats zur Unterscheidung eingesetzt. Für jede Art sind mehrere Farb­fotos der Gehäuse und ggf. Fotos anatomischer Merk­male in Tafeln zusammenge­fasst. Diese Fotos, überwiegend vom Au­tor geschaffen, sind von professioneller Qua­lität. Die Einzelbilder, in allen Ebenen scharf und bestens beleuchtet, wurden freigestellt und vor schwarzem Hintergrund positioniert. Dem Au­tor ist es gelungen, jede be­handelte Art fotografisch zu belegen, das macht das Werk zu einer umfassenden Ikonographie der Süßwasser-Gastropoda. Die Angaben zur Verbreitung werden durch kleine Verbreitungskarten visualisiert; genaue­re Karten zur Verbreitung in Deutschland finden sich in dem DJN-Führer Süßwassermollusken, der seit 1978 erscheint (14. Auflage 2015). Kurze Angaben zu Biologie und Ökologie, so­weit bekannt, runden die Art­beschreibungen ab.

    In seiner Vollständigkeit und seiner Gestaltung setzt das Buch Maßstäbe. Es ist die Frucht jahrzehntelanger fau­nistischer und taxonomischer Arbeit des Autors, Zwischenstufen zeigt das Literaturverzeichnis. Was den gro­ßen geographischen Rahmen anbelangt, so wendet sich die Bearbeitung zunächst an Experten im ganzen Gebiet, für die es Arbeits­grundlage für faunistische und taxonomische Forschungen sein wird. Für viele, bisher in Mitteleuro­pa nicht nach­gewiesene Arten ist es von der bisherigen Verbreitung her möglich, dass sie auch hier gefunden wer­den, und da ist es für jeden faunistisch interessierten Untersucher eine Hilfe, wenn ein so umfassendes Werk zur Verfügung steht zur Überprüfung unsicherer Determinationen.

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